Toilettenpapier Torte

Rebecca Ziervogel 18 Nov 2015 0 Kommentare
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Ein beliebtes Geschenk zur Hochzeit ist eine Toilettenpapier Torte. Aber diese Torte lässt sich auch zum Geburtstag oder zur Silberhochzeit oder Goldhochzeit gut verschenken. Hier zeige ich euch wie es geht.

Das braucht ihr für die Toilettenpapier Torte:

  • Toilettenpapier  9 Rollen
  • Servietten
  • Geldscheine
  • Deko (Blüten, Schmetterlinge, Girlanden von Weihnachten usw.)
  • Pappe
  • Heißklebepistole
  • evtl. Geschenkpapier oder Klarsichtfolie
  • evtl. Schleifenband

 

So macht ihr die Toilettenpapier Torte:

Schneidet zuerst aus der Pappe einen runden Kreis aus, so groß, das es für eure Torte reicht. Beklebt diesen Kreis mit Servietten oder schönem Geschenkpapier oder buntem Bastelpapier, je nachdem was euch gefällt.

Nun ordnet 5 Toilettenpapierrollen in einem Kreis an auf dem Pappkreis und klebt diese mit dem Heißkleber gut fest.

Dann klebt ihr 3 Toilettenpapierrollen auf die 5 Toilettenpapierrollen fest und zum Schluss klebt ihr noch eine oben drauf.

Schneidet nun aus Pappe z.B. für eine Silberhochzeit eine 25 aus oder wenn es z.B. für einen 70. Geburtstag sein soll eine 70. Ist es für eine Hochzeit braucht ihr dies nicht zu tun. Die Zahlen bemalt ihr farbig so wie es euch gefällt.

Dekoriert nun die Torte so wie ihr sie gerne möchtet mit farbigen Servietten, Blüten, Schmetterlingen oder auch mit Girlanden von Weihnachten, die man sonst auf den Weihnachtsbaum macht. Eurer Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

Nun faltet ihr die Geldscheine entweder zu Schleifen oder aber zu Schmetterlingen.

Dann befestigt ihr die Geldscheine an der Torte. Am besten mit Stecknadeln damit man die Geldscheine wieder abbekommt.

Auf einer Torte haben wir auch ein paar kleine Wunderkerzen rein gesteckt und diese beim rein tragen angezündet, passt aber bitte auf das die Torte nicht Feuer fängt.

Nun könnt ihr die Torte noch in Klarsichtfolie verpacken und mit Schleifenband verzieren. und schon habt ihr eine Toilettenpapier Torte.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Basteln und beim Verschenken!

Zum Verschenken eurer Toilettenpapier Torte könnt ihr folgenden Spruch sagen:

 

Wir feiern heute und nicht morgen!

Mit Freuden haben wir’s vernommen,

sind gern zu deinem Fest gekommen,

und mit guten Wünschen und Gläserklingen

den festlichen Tag mit dir zu verbringen.

 

Doch vorher stellte sich die schwere Frage:

Womit erfreuen wir dich an diesem Tage?

Ideen verpufften nach vielerlei Sicht:

„Das hast du schon“

„Das brauchst du nicht“

„Das ist zu teuer, das kriegst du nicht“.

 

Fernseher und Tageszeitung,

Spülklosett und Wasserleitung,

Badewanne, Telefon,

das hast du schon.

 

Discoplayer, Telespiel,

Fahrradpumpe, Besenstiel,

Schönheitspackung für’s Gesicht,

das brauchst du nicht.

 

Ferienhaus ans Spaniens Küste,

ein Kamelritt durch die Wüste,

Expedition mit Lagerfeuer,

kriegst du nicht, das ist so teuer.

 

Kegelschuhe, Rosenstock,

Gummistiefel, Wanderstock,

großer Atlas, Lexikon,

das hast du schon.

 

Hängematte, Gartenzwerge,

Fahnenmast und Blumenkörbe,

einen Papagei, der spricht,

das brauchst du nicht.

 

Luxusauto mit Chauffeur,

eine Kreuzfahrt übers Meer,

die Bezahlung dieser Feier,

kriegst du nicht, das ist so teuer.

 

Schränke, Stühle, Tisch und Sessel,

Kannen, Töpfe, Wasserkessel,

eine Dose für Bonbon,

das hast du schon.

 

Ein Gerät zum Rüben hacken,

Luftgewehr und Angelhaken,

einen Nachttopf, der ist dicht,

das brauchst du nicht.

 

Ein Mercedes – Cabriolet,

ein drapiertes Himmelbett,

Hut mit Feder, Schmuck vom Reiher,

kriegst du nicht, das ist so teuer.

 

Trockenhaube, Armbanduhr,

Feuerzeug und Wäscheschnur,

Musikanlage – hundert Phon,

das hast du schon.

Eine Waage für’s Gewicht,

das brauchst du nicht.

 

Eine Insel tief im Meer,

ein privates Söldnerheer,

eine Luxusyacht mit Heuer,

kriegst du nicht, das ist so teuer.

 

Was kann’s nur sein das dich erfreut und erinnert gern an heut‘?

Es soll doch Freude machen vor allem und dir möglichst auch gefallen.

Denn manch Geschenk liegt sonst, ich wette, ganz ungenutzt in einer Ecke.

 

Drum sind wir zu dem Schluss gekommen und haben uns wie folgt besonnen.

 

Es gibt etwas auf dieser Welt, wenn man’s nicht hat, es dringend fehlt.

Und selbst wenn es man mal besessen – nur kurz gebraucht – kann man’s vergessen.

Auch den Gebrauch von beiden Seiten, kann man zumindest stark bestreiten

Und erst wenn man mal wandern geht, und nirgendwo ein Häuschen steht,

dann ist man froh wenn man ihn hat,

den neuen Notdurft – Apparat!

 

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